Bildschirmarbeitsplatzbrillen

... für die Tätigkeit an Bildschirmgeräten

Wann zahlt der Arbeitgeber?

Den Beschäftigten werden vom Arbeitgeber im erforderlichen Umfang spezielle Sehhilfen für die Arbeit am Bildschirm zur Verfügung gestellt, wenn die augenfachärztliche Untersuchung ergeben hat, dass spezielle Sehhilfen notwendig und normale Sehhilfen nicht geeignet sind.
Der Arbeitgeber muss die notwendigen Kosten für die spezielle Sehhilfe in den Fällen tragen, in denen die Betroffenen gewöhnlich bei einem nicht nur unwesentlichen Teil ihrer Arbeit ein Bildschirmgerät nutzen. Aus diesem Grund ist die spezielle Sehhilfe nur für den Dienstgebrauch bestimmt und hat am Arbeitsplatz zu verbleiben.

Folgende Kriterien müssen hierfür erfüllt sein:

Erweist sich bei der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung durch den Betriebsärztlichen Dienst, dass eine Bildschirmbrille erforderlich ist, so stellt diese eine "Arbeitsmedizinische Bescheinigung" aus.

Die spezielle Sehhilfe kann durch den Vertragspartner der Johannes Gutenberg-Universität angefertigt werden. Die Terminabsprache für die Anpassung der Sehhilfe findet zwischen der Dienststelle Arbeitsschutz und dem Vertragspartner statt.

Des Weiteren haben Sie die Möglichkeit die spezielle Sehhilfe von einem "eigenen Optiker" anfertigen zu lassen. Sie treten für die gesamten Kosten in Vorlage. Die Erstattung der Kosten wird nach Vorlage der augenärztlichen Brillenverordnung, der original Rechnung sowie der Konto-Verbindung von der Dienststelle Arbeitsschutz veranlasst.

Weitere Informationen sind in der Schrift DGUV Information 250-008 "Sehhilfen am Arbeitsplatz" zusammengefaßt.